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Mittwoch, 25. Oktober 2006, 08:41 some call it 'arbeit',I call it 'room service' wenn sich jemand(*'75) im zuge einer buch-promo-tour extra einen roten iro schneiden lässt, muss man sich sehr zusammenreissen diesem aufdringlichen optischen leim nicht auf denselbigen zu gehen, um die quintessenz besser raushören zu können. zb,dass sascha lobo damals so schrecklich unter seiner festanstellung gelitten hatte,dass er sich doch glatt beim nachhausekommen "erstmal mit fünf bier zuballern" MUSSTE. der arme. gestern abend bei der lesung, -befreit vom knechtenden arbeitgeberarschloch,stattdessen das geld unabhängig als 'digitaler bohème' haufenweise virtuell ranschaffend- trank er mindestens 7, was völlig in ordnung ist,wenn mans mit leidenschaft und leuchtenden augen macht. aber er hatte glück: sein drüscher pseudo punkrock wurde vom echt totaaaal lässigen 'ich-bin-aus-berlin-mitte- und-lasse-im-als-DISKUSSIONSFORUM-angekündigten- lesungsdings-andere-ansichten-gar-nicht-erst-gelten -sondern-verziehe-nur-gequält-das gesicht'holm friebe an passion haushoch getoppt. jetzt muss ich leider zu meinem mich malträtierenden arbeitgeberarschloch, denn in manchen punkten hatten die zwei natürlich nicht völlig unrecht. ![]() |
 
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